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10.09.2011 - Authentic Mekong Delta |
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Bei unserem neuen Tagesausflug 'Authentic Mekong Delta' werden Sie eine besondere Seite des Lebens im Mekong-Delta -abseits der Touristenrouten- kennenlernen.
Gleiten Sie mit einem kleinen Boot auf einem Nebenfluss des Mekongs vorbei an schönen Gärten und durch verschlafene kleine Dörfer. Erkunden Sie anschließend aktiv, aber in gemütlichem Tempo, mit dem Fahrrad die Region. Sie überqueren dabei die kleinen Kanäle und streifen die weiten Reisfelder, bis Sie bei einer kleinen Werkstatt stoppen, in der traditionelle Handwerksstücke hergestellt werden.
Auf der Obstplantage einer einheimischen Familie können Sie die Früchte probieren und zum Mittagessen sind Sie herzlich in einer schön restaurierten 100-jährigen Familien-Villa eingeladen.
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05.09.2011 - Entdecke das zentrale vietnamesische Bergland |
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"Discover Vietnam's Central highlands" ist eine neue sehr empfehlenswerte Tour für Naturliebhaber und Reisende, die mehr über das einfache Leben in Vietnam wissen möchten.
Während der Tour, die in die abgelegenen Provinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum führt, werden kleine aktive Abendteuer das Programm besonders gestalten.
Tolle Trekkingpfade führen durch beeindruckende ruhige Natur. Hier treffen Sie auch die freundlichen Einheimischen, die in dieser weit abseits gelegenen Region leben. Bergvolkdörfer, Kaffeeplantagen, fantastische Naturszenerie, hier kann man den Alltag weit hinter sich lassen.
Im Dorf Bhanar übernachten Sie bei einer einheimischen Familie (einfaches Homestay) und können so ganz nah spüren, wie der Animismus hier zum festen Bestandteil des täglichen Lebens gehört.
Wandern Sie entlang des Dak Bla Flusses, reiten Sie auf einem Elefanten durch den Lak See und genießen Sie den guten Kaffee in Buon Ma Thuot.
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25.08.2011 - Vietnam hat eine UNESCO Sehenswürdigkeit mehr zu bieten |
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Die UNESCO hat nun die Zitadelle der Ho Dynastie, als 7. Sehenswürdigkeit in Vietnam, auf die Liste des Weltkulturerbe gesetzt. Die Schlossanlage wurde im 14. Jahrhundert aus großen Steinblöcken nach den Prinzipien des Feng Shui erbaut. Die Ho Dynastie, die im Jahr 1397 begann, legte dabei großen Wert auf die neo-konfuzianische Architektur.
Heute ist leider nur noch das Tor der einstigen Anlage zu sehen, sodass die Anreise ab Hanoi, ca. 150km pro Strecke, momentan nur für besonders interessierte Gäste zu empfehlen ist. Die Fahrt könnte sich lohnen, sofern noch weitere Attraktionen in dieser abgelegenen Region gefunden bzw. geschaffen werden.
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18.10.2008 - Mit einer selbst gekauften Minsk im Mekongdelta unterwegs |
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Reisebericht; Günter Manz
Eigentlich wollen wir am frühen Morgen Richtung Mekong Delta starten. Doch wieder einmal kommt es anders als geplant: Eine Reifenpanne in Saigon hindert uns am frühen Verlassen der Stadt. Das Ventil ist aus dem Schlauch heraußgerissen und hinterläßt ein 10 Pfennigstück großes Loch. Was bei uns als unreperabel auf dem Müll landet, wird in Vietnam noch geflickt. Mit etwas Gummi, Vulkanisierlösung und glühender Holzkohle im Kolben eines LKW-Motors wird der Schlauch innerhalb einer Stunde wieder instandgesetzt. An einer anderen Stelle wird ein neues Loch gebohrt, und an dann das Ventil montiert. In einer Schüssel mit Wasser wird der Schlauch noch einmal auf Dichtheit geprüft, dann wird der Reifen wieder montiert, und am späten Vormittag können wir Saigon verlassen. Im seinem Delta teilt sich der Mekong in neun Haupt- und unzählige Seitenarme. In Mytho, einer malerischen Stadt 75 Km südöstlich von Saigon gibt es neue technische Probleme: Der Kupplungszug an meiner Honda ist gerissen. Weil wir aber schon sehr viel Zeit verloren haben, beschließe ich zunächst ohne Kupplung weiter zu fahren. Am Abend erreichen wir Vinh Long. Vinh Long verfügt über den interessantesten Markt des Deltas.
Am nächsten Tag verweilen wir den gesamten Vormittag auf dem Markt, und beobachten das emsige Treiben der einheimischen Händler. Mittags besteigen wir wieder unsere Stahlrösser und fahren auf überwiegend unbefestigten Straßen nach Chau Doc. Hier finden wir Unterkunft im besten Hotel des Deltas. Unser Reisehandbuch hat uns nicht zuviel versprochen. Wir haben ein sehr sauberes Zimmer. Im Preis ist erstmals das Frühstück inbegriffen, Für drei US$ kann man sich eine Massage gönnen, und es besteht sogar die Möglichkeit nach Deutschland zu telefonieren. Am nächsten Morgen folgen wir der kambodschanischen Grenze entlang nach Süden. Unser Tagesziel heißt Hatien und liegt am Golf von Thailand an der Südküste. Doch dieses Ziel wird nie erreicht, denn der Pannenteufel schlägt wieder erbarmungslos zu. Zunächst verläuft zwar alles reibungslos.
Als wir nahe einem buddhistischen Kloster eine Pause einlegen, können wir einige Mönche bei ihrem Mittagsmahl beobachten. Auf unserem Rundgang durch das angrenzende Dorf begleitet uns fast die gesamte Dorfbevölkerung. An die zweihundert Vietnamesen folgen uns auf Schritt und Tritt, und beobachten jede unserer Bewegungen ganz genau. Als wir weiterfahren rennen uns noch zahlreiche Kinder lachend und winkend hinterher. Nach 53 Km Fahrt ist meine Kette gerissen. Zwar kann ich den Defekt mit Bordmitteln beheben, aber dennoch kommen wir nicht mehr sehr viel weiter, denn bald darauf läuft Benzin in einem starken Strahl aus dem Vergaser aus. Eine Reparatur vor Ort ist nicht möglich, da der Benzinhahn ebenfalls defekt ist, was den Ausbau des Vergasers unmöglich macht. Ich unterbreche notdürftig die Benzinzufuhr, damit nicht zuviel der kostbaren Flüssigkeit im Erdreich versickert, und Inge schleppt mich bis zum nächsten Ort ab. Eine Werkstatt ist schnell gefunden. Hier wird der Vergaser instand- und der gerissene Kupplungszug ersetzt. Gott sei Dank ist dies meine letzte Panne. Während unseres Aufenthaltes werden wir auch hier von der gesamten Dorfbevölkerung in Augenschein genommen. Irgendwann ist die ganze Straße von Menschen übersäht, und der Verkehr kommt vollständig zum erliegen. Es dauert nicht lange, da erscheint die Polizei auf der Bildfläche, um die Straße wieder passierbar zu machen. Die Polizisten überwachen das Geschehen, bis wir unsere Fahrt wieder fortsetzen können. Inzwischen haben wir aber sehr viel Zeit verloren, und da kein Hotel in der Nähe ist, beschließen wir nach Chau Doc zurückzukehren. Die Rückfahrt verläuft ohne weitere Zwischenfälle. Wir werfen unsere bisherigen Reisepläne über Bord und beschließen langsam nach Saigon zurückzukehren. Am nächsten Morgen machen wir einen Abstecher zum heiligen Berg Sam. Wer den Berg besteigt kann am Weg zahlreiche buddhistische Tempel besichtigen. Wir folgen der kambodschanischen Grenze nach Norden, und fahren durch zahlreiche kleine Orte. In einem Dorf nahe der Grenze halten wir kurz an, um den dortigen Markt zu besichtigen. Wieder einmal mehr stehen wir im Mittelpunkt des örtlichen Interesses, und die Polizei muß erneut für die Passierbarkeit der Straße sorgen. Gegen Mittag setzen wir unsere Fahrt fort. Doch auch heute verläuft nicht alles nach Plan. Ein großer Nagel setzt Inges Vorderreifen außer Gefecht. Glücklicherweise gibt es auch in den abgelegensten Gegenden Vietnams zahlreiche Werkstätten. Die einstündige Reparatur kostet diesmal nur umgerechnet 70 Pfennig. Unser heutiges Nachtlager finden wir in einem Hotel in Long Xuyen. Nachdem wir unsere müden Knochen ausgeruht haben, geht es auf teilweise unbefestigter Straße weiter nach Mytho. Da wir bereits am frühen Nachmittag unser Tagesziel erreicht haben, nutzen wir den restlichen Tag für Einkäufe auf dem Markt. Am nächsten Vormittag lassen wir unsere Motorräder stehen, und machen eine Bootstour auf dem Mekong. Schon kurz nach dem Ablegen fängt unser Bootsführer an mit einer kleinen Schüssel Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Obwohl er seine "schöpferische" Tätigkeit noch einige Male wiederholen muß überstehen wir diese herrliche Bootsfahrt mit heiler und trockener Haut. Am Nachmittag schwingen wir uns wieder auf unsere Mopeds, und nehmen Kurs auf Saigon. Die Straße ist in erfreulich gutem Zustand, und so kommen wir sehr flott und ohne Zwischenfälle voran.
Zum Abschluß unserer Motorradreise machen wir noch einen Tagesausflug nach Tay Ninh und Cu-Chi. Erst seit kurzer Zeit ist es möglich, ohne behördliche Genehmigung, die Provinz Tay Ninh zu besuchen. Folglich sind jeden Tag um zwölf Uhr mehrere Hundert Touristen bei der Messe im Cao-Dai-Tempel anwesend. Der Tempel ist reichhaltig geschmückt, und wirkt sehr kitschig. Man hat hier den Eindruck in Disneyland gelandet zu sein. Ungefähr auf halber Strecke zwischen Tay Ninh und Saigon besichtigen wir auf der Rückfahrt die Tunnel von Cu-Chi. Die Tunnel wurden während des vietnamesischen Befreiungskampfes gegen die französischen Besatzer gebaut. Im zweiten Indochina Krieg, gegen die Amerikaner, wurde das Tunnelsystem von den Vietcong auf eine Länge von über 200 Kilometern ausgedehnt. Den Amerikanern ist es nie gelungen gegen diese "Untergrundbewegung" etwas auszurichten. In das Tunnelsystem waren unterirdische Aufenthaltsräume, Operationsräume und Feldküchen integriert.
Am Abend fahren wir zurück nach Saigon. Den nächsten Tag nutzen wir noch für zahlreiche Einkäufe auf dem Markt. Unsere Reise geht nun leider zu Ende, aber der Duft der Papaya läßt mich nicht mehr los. Also sage ich Tam bien Viet Nam, Hen gap lai, was soviel heißt wie auf Wiedersehen Vietnam, bis bald!
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